Meine erste Hippotherapie

Meine erste Hippotherapie

Gestern war ein besonderer Tag:

Ich hatte mein Treffen, um Hippotherapie zu testen.

Aber der Tag fing extrem schlecht an. Heftig Schmerzen gehabt, dadurch völlig down und geheult. Ich war kurz davor das Treffen abzusagen.
Dann hab ich versucht, mich irgendwie abzulenken, meine Gedanken auf die Hippotherapie zu fokussieren und mich ein wenig drauf zu freuen.

Um 15 Uhr war es dann so weit und meine Freude drauf war fast vollkommen hergestellt aber die Angst davor auf dem Pferd zu sitzen war mindestens genauso groß. 😅

Kerstin hat mich total lieb begrüßt und versucht mir die Angst zu nehmen. Sie hat auch berichtet, dass ihre Freundin Angelika zu Unterstützung kommt, damit einer das Pferd führt und einer neben mir läuft, um mich zu halten, falls mein Körper nicht mitspielt.

Kaum gesagt, traf Angelika auch ein. Genauso lieb wie Kerstin wurde ich von ihr begrüßt.
Kerstins Pferd Remmi war schnell mit einem (ich hoffe, es ist der richtige Name und richtig geschrieben) Voltigiergurt gesattelt. Zuerst hat sich Angelika auf Remmi gesetzt, um zu schauen ob der Sattel wirklich sicher sitzt, damit mir auch wirklich nichts passiert.

Und dann war es für mich so weit: es ging aufs Pferd. Natürlich nicht allein. Mein Mann musste kräftig mit anpacken, da es für mich allein nicht möglich ist auf ein Pferd zu kommen.

Und schon ging es los. Die erste Runde noch sehr angespannt. Aber die Anspannung und Angst löste sich Schritt für Schritt. Denn extrem schnell hab ich gemerkt: es ist einfach nur schön.

Remmi war so lieb, hat meine Angst nicht ausgenutzt und Kerstin und Angelika waren stets um mein Wohlergehen besorgt, haben sich immer wieder erkundigt wie es mir geht, ob alles gut ist.

Alle drei waren mehr als zauberhaft.
Und ich? Nach der 3. Runde musste ich mehr als aufpassen, dass mir nicht die Tränen laufen. Tränen einfach vor Glück. Ja, ich war dann einfach nur glücklich, so wie seit langem nicht mehr. Einfach weil die 3 so unendlich lieb waren, weil das Gefühl auf dem Pferd zu sitzen, die Bewegungen zu spüren so schön war und weil ich gemerkt habe, dass die Therapie wirkt, sich Spastiken bessern.

Was ich persönlich auch überwältigend finde: Kerstin, Angelika und Remmi schienen durch die Gesamtsituation auch glücklich zu sein. (Ich denke, dass man das auch auf den Bildern sieht).

Nach dem Reiten haben Kerstin und Angelika noch meinen Mann und mich auf einen Kaffee eingeladen. Da haben wir dann noch fast eine Stunde zusammen gesessen und geredet.

Gestern durfte ich erleben, dass das Sprichwort

„Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!“

zu 100% stimmt.

Und das hab ich Kerstin, Angelika und der tollen Remmi zu verdanken. (Und auch meinem Mann, der mich gefahren, aufs Pferd hoch- und runter gehoben hat.)

Liebe Kerstin, liebe Angelika und lieber Remmi,

ich danke euch von ganzem Herzen für den superschönen Nachmittag und für das reine Glücklichsein, was ich danach gespürt habe.

Es war wirklich nichts anderes zu fühlen als Glück. 🍀🍀🍀❤❤❤

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